Unsere Empfehlungen

Das Meer von Mississippi

Autor: Beth Ann Fennelly/Tom Franklin

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-27285-9

Preis: 22,00 €

Buchtipp von: Rainer Francke (September 2021)

Das Meer von Mississippi

Die große Flut im Mississippi-Delta im Jahre 1927 war eine der größten Naturkatastrophen, die die USA erlebt haben. Nach wochenlangen Regenfällen und Dammbrüchen standen 70.000 Quadratkilometer Land unter Wasser, waren unzählige Menschen obdachlos, die Zahl der Toten und Vermi…

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Die große Flut im Mississippi-Delta im Jahre 1927 war eine der größten Naturkatastrophen, die die USA erlebt haben. Nach wochenlangen Regenfällen und Dammbrüchen standen 70.000 Quadratkilometer Land unter Wasser, waren unzählige Menschen obdachlos, die Zahl der Toten und Vermissten wurde nie ermittelt.
Mitten in dieser Zeit sind die beiden Prohibitionsagenten Ted Ingersoll und Ham Johnson unterwegs. Ihre Aufgabe ist es, eine Schwarzbrennerei zu finden und im Todesfall zweier mutmaßlich ermordeter Kollegen zu ermitteln. Dabei stoßen sie auf ein Baby, dass das Massaker an seinen Eltern überlebt hat. Ingersoll, selbst Waisenkind, kann das Kind nicht seinem Schicksal überlassen und lässt es auf dem Hof von Dixie Holliver zurück, die gerade ein Baby verloren hat. Schließlich sind Ingersoll und Johnson weiter auf der Jagd nach der Destille.
Was sie nicht wissen: Dixie Clay ist die Schwarzbrennerin. Und sie ist mit dem zwielichtigen Gangster Jesse verheiratet, der die Deicharbeiten sabotiert. Ingersoll verliebt sich in Dixie Clay, und zu ihrer schier ausweglosen Lage kommt die Flut …
Ein wirklich außergewöhnlicher Roman, der das ganze Leben im Süden Amerikas jener Zeit beinhaltet: die Naturkatastrophe, Liebe, Gangster, politische Spielchen, Prohibition, Korruption, Brutalität, Loyalität und Verrat: wirklich eine durchlesene Nacht wert.

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Die Leuchtturmwärter

Autor: Emma Stonex

Verlag: S. Fischer

ISBN: 978-3-10-397037-1

Preis: 22,00 €

Buchtipp von: Stefan Decken (September 2021)

Die Leuchtturmwärter

Silvester 1972: ein Boot nimmt Kurs auf den etliche Kilometer vor der Küste Cornwalls stehenden Leuchtturm Maiden Rock. An Bord ist die Ablöse für einen der Wärter. Doch seltsamerweise wird die Bootsbesatzung nicht erwartet, die stählerne Eingangstür bleibt geschlossen. Als man die v…

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Silvester 1972: ein Boot nimmt Kurs auf den etliche Kilometer vor der Küste Cornwalls stehenden Leuchtturm Maiden Rock. An Bord ist die Ablöse für einen der Wärter. Doch seltsamerweise wird die Bootsbesatzung nicht erwartet, die stählerne Eingangstür bleibt geschlossen. Als man die verriegelte Tür schließlich gewaltsam öffnet und in den Turm emporsteigt, ist dieser menschenleer. Der zum Abendessen gedeckte Tisch scheint unberührt, die Uhren sind stehen geblieben - alle zeigen die gleiche Zeit. Im Logbuch findet sich eine letzte Eintragung über einen schweren Sturm, obwohl der Wetterbericht völlige Windstille vorhergesagt hatte. Was ist mit den drei Wärtern geschehen?
1992: auch zwei Jahrzehnte später sind die Ehefrauen und die Freundin der drei Männer völlig ahnungslos. Das Verschwinden ihrer Lebenspartner konnte nicht aufgeklärt werden, die Betreiberfirma des Leuchtturms hat sie längst für tot erklärt. Die Tragödie, die Helen, Jennifer und Michelle hätte zusammenbringen können, hat sie im Gegenteil entzweit. Als ein Schriftsteller über den Fall schreiben will, brechen sie zum ersten Mal ihr Schweigen. Und je tiefer sie hinabtauchen in ihre Erinnerungen an die letzten Wochen und Monate vor jener Silvesternacht, desto mehr offenbart sich ein Geflecht aus Geheimnissen und Lügen, Realität und Einbildung...

Drei Männer, die spurlos von einem Leuchtturm verschwinden. Drei Frauen, die ihr Leben lang mit diesem Rätsel kämpfen. Und das Meer, das dunkle, mächtige Meer... "Die Leuchtturmwärter": kein Krimi, kein Thriller - aber dennoch ungeheuer fesselnd und ergreifend. Das ist das Debüt der Engländerin Emma Stonex - und ganz klar mein Favorit im diesjährigen Lesesommer.

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Nur hier sind wir einzigartig

Autor: Christine Avel

Verlag: mare

ISBN: 978-3-86648-648-5

Preis: 18,00 €

Buchtipp von: Anne Simon (September 2021)

Nur hier sind wir einzigartig

Eine griechische Insel, noch vor der Zeit, in der die Region komplett vom Tourismus eingenommen wurde. Wie jedes Jahr verbringen die Familien ihren kompletten Sommer hier. Sie kommen aus verschiedenen Ecken Europas, die Eltern arbeiten an archäologischen Ausgrabungen. Die …

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Eine griechische Insel, noch vor der Zeit, in der die Region komplett vom Tourismus eingenommen wurde. Wie jedes Jahr verbringen die Familien ihren kompletten Sommer hier. Sie kommen aus verschiedenen Ecken Europas, die Eltern arbeiten an archäologischen Ausgrabungen. Die Kinder, von den Erwachsenen vergessen, erkunden derweil die Insel, streunen durch die Gegend und baden in den Wellen. In den Wochen auf der Insel leben sie hier wie in einer eigenen Welt. Auf dem Festland haben sie alle keinen Kontakt zueinander, wer am Ende der Saison einen Fuß auf die Fähre setzt, lässt ein ganzes Leben hinter sich. Die Kinder geben sich sogar andere Namen. Gemeinsam bestehen sie Abenteuer, gruseln sich im Dunkeln, verjagen die wenigen Touristen, die sich bis zu den Ausgrabungsstätten vorwagen. So verbringen sie Sommer für Sommer miteinander, wachsen gemeinsam auf, werden älter, verlieben sich und erfahren auch erste Verluste.
Und irgendwann, Jahre später, kommt die plötzliche Erkenntnis, dass diese Zeit unwiederbringlich vorbei ist.
Christine Avel erzählt in „Nur hier sind wir einzigartig“ voller Wärme und Wehmut von den unendlichen Sommern unserer Kindheit und darüber, dass sie eben doch irgendwann zu Ende gehen. Einer der schönsten Romane dieses Sommers.

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Das letzte Bild

Autor: Anja Jonuleit

Verlag: DTV

ISBN: 978-3-423-28281-9

Preis: 22,00 €

Buchtipp von: Sigrid Pommeranz (September 2021)

Das letzte Bild

Beim morgendlichen Brezelkauf fällt Evas Blick auf ein Phantombild in der aktuellen Tageszeitung. Es ist das Bild einer jungen Frau, deren verbrannte Leiche 1970 in Norwegen gefunden wurde. Heute, 50 Jahre später, konnte mithilfe einer Zahnschmelzanalyse festgestellt werden, d…

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Beim morgendlichen Brezelkauf fällt Evas Blick auf ein Phantombild in der aktuellen Tageszeitung. Es ist das Bild einer jungen Frau, deren verbrannte Leiche 1970 in Norwegen gefunden wurde. Heute, 50 Jahre später, konnte mithilfe einer Zahnschmelzanalyse festgestellt werden, dass die Frau vermutlich aus Deutschland stammt. Die norwegische Polizei hofft nun endlich Klarheit in den Fall zu bringen. Eva erkennt auf dem Foto eindeutig ihre Mutter, doch diese stellt sich ahnungslos, das wiederum treibt Eva nur noch mehr an und sie reist nach Norwegen, um das dunkle Familiengeheimnis zu lüften. Schon bald führen ihre Recherchen zu ersten Ergebnissen, die Tote muss die Zwillingsschwester Margarete ihrer Mutter gewesen sein, von deren Existenz Eva bisher keine Ahnung hatte.

Anja Jonuleit erzählt absolut spannend und fesselnd die Geschichte Marguerites (Margarete), die als Kind im Krieg von ihrer Familie getrennt wurde und dann später jahrelang nach ihrer Familie sucht. Parallel dazu ist der Leser hautnah dabei, was Evas Nachforschungen ergeben. Eva sucht im Roman die gleichen Orte auf, an denen auch ihre Tante Marguerite versucht hat ihre Familie zu finden. Langsam setzt sich ein Puzzle zusammen, mit einer erschreckenden Zeitgeschichte.

Die Isdal- Frau gab es wirklich, sie wurde am 29.November 1970 im norwegischen Isdal tot aufgefunden. Sowohl die Identität der Frau als auch ihre Todesumstände sind bis heute ungeklärt und geben Raum für Spekulationen. War es Selbstmord oder ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen?
Anja Jonuleit hat aus Fiktion und Wirklichkeit einen faszinierenden Roman geschrieben. Wobei sie viele Fakten aus dem Fall Isdal übernommen hat und die Auffälligkeiten aus der Polizeiakte mit einfließen ließ, sodass man am Ende einen Roman in den Händen hält, der absolut glaubwürdig erscheint.
Super Lesestoff!!!!

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Das Universum ist verdammt groß und supermystisch

Autor: Lisa Krusche

Verlag: Beltz

ISBN: 978-3-407-75600-8

Preis: 13,00 €

Buchtipp von: Vanessa Bartz (September 2021)

Das Universum ist verdammt groß und supermystisch

Gustav spricht nicht mehr. Er hat sich geschworen so lange zu schweigen, bis seine Mutter ihren neuen Freund wieder verlässt. Da hilft es auch nicht, dass der Neue Gustav eine Wasserpflanze schenkt. Und jetzt wollen die beiden auch noch in den Urlaub fahren, aber Gustav weigert …

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Gustav spricht nicht mehr. Er hat sich geschworen so lange zu schweigen, bis seine Mutter ihren neuen Freund wieder verlässt. Da hilft es auch nicht, dass der Neue Gustav eine Wasserpflanze schenkt. Und jetzt wollen die beiden auch noch in den Urlaub fahren, aber Gustav weigert sich mitzukommen. Während seine Mutter im Urlaub ist, passt ihre Freundin Nadia auf ihn auf. Gustav ahnt nicht, wie aufregend seine Ferien sein werden. Nämlich als er den einen Tag noch Dialoge mit seiner Wasserpflanze Agatha führt, macht er sich am nächsten Tag schon mit seiner neuen verrückten Freundin Charles und seinem Opa, der normalerweise im Altersheim wohnt und eher ein deprimierendes Leben führt, auf die Reise seines Lebens. Denn obwohl Gustav kein Wort spricht, erfährt Charles ganz schnell, dass er seinen Vater nicht kennt. Charles kann das nicht akzeptieren und so machen sich die drei in einem roten VW-Bus auf den Weg, um Gustavs Vater zu finden. Der Roadtrip geht durch die Slowakei bis nach Istanbul.
Gustav ist am Anfang überhaupt nicht von Charles Idee und der Suche überzeugt, dafür Charles umso mehr: „Man muss fest daran glauben, verstehst du? So fest, wie man kann. Man muss das Universum wissen lassen, dass man bereit ist.“ Dieser Spruch ist nur einer von vielen aus dem Buch, der den Leser zum Schmunzeln und zum Nachdenken bringt. Besonders Charles geht mit so einer positiven und spritzigen Einstellung durch den Tag, dass man sich direkt eine Scheibe davon abschneiden will. Zur gleichen Zeit bangt man mit Gustav. Wird er seinen Vater finden? Wie wird er sein? Charles ist überzeugt: „Das Universum antwortet immer, Gustav. Es antwortet immer.“

Das Kinderbuch ist lustig, spannend, kurzweilig und enthält Sätze, die man nicht vergessen möchte.
Altersempfehlung: ab 10 Jahren

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Kleine Freiheit

Autor: Nicola Kabel

Verlag: Beck

ISBN: 978-3-406-76467-7

Preis: 22,00 €

Buchtipp von: Rainer Francke (August 2021)

Kleine Freiheit

Saskia, Anfang 40, verheiratet, 2 Kinder, Richterin in Elternzeit, lebt das Gegenmodell zu der Geschichte ihres eigenen Aufwachsens. Ihr Vater Hans zog mit ihr und ihrer kleinen Schwester Sophie durch die WGs der alten Bundesrepublik, nachdem seine Frau ihn verlassen hatte: ein…

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Saskia, Anfang 40, verheiratet, 2 Kinder, Richterin in Elternzeit, lebt das Gegenmodell zu der Geschichte ihres eigenen Aufwachsens. Ihr Vater Hans zog mit ihr und ihrer kleinen Schwester Sophie durch die WGs der alten Bundesrepublik, nachdem seine Frau ihn verlassen hatte: ein Alt68er-Anwalt für alle möglichen Bürgerinitiativen und immer systemkritisch, für seine Töchter blieb da wenig Raum. Saskia dagegen lebt vor den Toren der Stadt, kümmert sich um Haus und Kinder, ihr Mann sorgt als Anwalt in einer großen Kanzlei für das Finanzielle.
Im Dorf, in dem Saskia mit ihrer Familie lebt, soll ein Windpark gebaut werden. Und plötzlich ist Saskia, auch wegen ihrer juristischen Kenntnisse, mittendrin im Kampf einer Bürgerinitiative. Nur entpuppen sich hier die Bündnispartner als eher nationalkonservativ, und trotzdem ist Saskia gerade von ihrem Anführer von Wedekamp eigenartig fasziniert.
Als Hans seinen Besuch ankündigt und wahrmacht, brechen die Konflikte offen auf, die Fragen nach Widerstand und Anpassung, nach der Bedeutung von Familie und Geborgenheit wollen besprochen und geklärt sein …
Ein gut beobachtender, feinfühliger Roman um Fragen unserer Zeit, ein Debütroman – sehr empfehlenwert.

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Barrier Highway

Autor: Garry Disher

Verlag: Unionsverlag

ISBN: 978-3-293-00572-3

Preis: 22,00 €

Buchtipp von: Stefan Decken (August 2021)

Barrier Highway

Tiverton ist ein kleines Städtchen im südaustralischen Outback, etliche Kilometer von Adelaide entfernt. Weizenfelder und Schafzuchtbetriebe dominieren das hügelige Umland. Das ist seit drei Jahren das Revier von Constable Paul Hirschhausen, der Einfachheit halber von allen nur 'H…

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Tiverton ist ein kleines Städtchen im südaustralischen Outback, etliche Kilometer von Adelaide entfernt. Weizenfelder und Schafzuchtbetriebe dominieren das hügelige Umland. Das ist seit drei Jahren das Revier von Constable Paul Hirschhausen, der Einfachheit halber von allen nur 'Hirsch' genannt. Hirsch hat wahrlich nicht jeden Tag mit Kriminellen zu tun; die meiste Zeit verbringt er auf den einsamen Landstraßen, um bei den Farmern nach dem Rechten zu sehen, ein Schwätzchen zu halten und einfach 'da' zu sein. Verbrechen beschränken sich auf einen Unterwäschedieb in den Gärten, einen randalierenden Vater an einer Grundschule, ein vernachlässigtes Kind. Hirsch weiß allerdings aus seiner Zeit in Adelaide, wie leicht solche scheinbar einfachen Fälle eskalieren können, und bemüht sich mit einfühlsamer Autorität um Kontrolle. Bis sie ihm entgleitet...

"Barrier Highway" ist nicht nur ein Kriminalroman, sondern gleichzeitig eine Sozialstudie einer Gesellschaft, in der das Böse hinter schlichten Fassaden lauert. Die Menschen in und um Tiverton in ihrer zumeist banalen Alltäglichkeit sind Garry Disher genauso wichtig wie das Verbrechen. "Wir schmecken den Staub, hören den Regen und atmen dieselbe Luft wie Dishers Figuren" (Australien Book Review). Ganz große Unterhaltung!

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Die Wütenden und die Schuldigen

Autor: John van Düffel

Verlag: DuMont

ISBN: 978-3-8321-8163-5

Preis: 22,00 €

Buchtipp von: Anne Simon (August 2021)

Die Wütenden und die Schuldigen

Frühjahr 2020: Maria darf ihre Wohnung nicht verlassen, da sie sich in Quarantäne befindet. Es hätte kaum einen ungünstigeren Zeitpunkt geben können, denn eigentlich will sie sich um Richard, ihren kranken Schwiegervater in der Uckermark kümmern. Dem ehemaligen Pfarrer geht es schle…

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Frühjahr 2020: Maria darf ihre Wohnung nicht verlassen, da sie sich in Quarantäne befindet. Es hätte kaum einen ungünstigeren Zeitpunkt geben können, denn eigentlich will sie sich um Richard, ihren kranken Schwiegervater in der Uckermark kümmern. Dem ehemaligen Pfarrer geht es schlecht und er hat möglicherweise nur noch wenige Tage zu leben. Statt Maria macht sich deshalb Enkelin Selma auf den Weg zu Richard. An ihrer Seite Kathi, Palliativmedizinerin und Freundin der Familie. Sie hat sich bereit erklärt, die junge Frau zu begleiten und nach dem Sterbenden zu schauen.
Maria ist in der Zwischenzeit allein mit ihren vielen Sorgen - um den sterbenden Schwiegervater, den perspektivlosen Sohn und den psychisch kranken Ex-Mann. Eine kaputte Waschmaschine in der Wohnung über ihr sorgt glücklicherweise schon bald für nötige Ablenkung. Und so findet sie sich, Quarantänevorschriften hin oder her, plötzlich im Zwiegespräch bei Kaffee und Keksen mit einem Rabbi wieder. Die Unterhaltung entwickelt sich über mehrere Tage und gerät schließlich zu einer Art Psychoanalyse. In der Uckermark derweil setzen sich Selma, Kathi und Richard mit nicht minder existenziellen Fragen auseinander. Es geht um verlorenen Glauben, um Schuld und Wiedergutmachung, Leben und Tod. Und um die Liebe zu einer Katze. John von Düffel erzählt uns anhand des komplizierten Konstrukts einer Familie, wie das Leben funktioniert. Dabei dürfen Glaube, Psychologie und naturwissenschaftliche Erkenntnisse nebeneinander koexistieren, was „Die Wütenden und die Schuldigen“ zu einem interessanten und erkenntnisreichen Leseerlebnis macht.

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