Unsere Empfehlungen

Sommer auf Perigo Island

Autor: Perry Chafe

Verlag: mareverlag

ISBN: 978-3-86648-720-8

Preis: 24,00 €

Buchtipp von: Sigrid Pommeranz (Mai 2026)

Sommer auf Perigo Island

Die eigentliche Geschichte spielt im Sommer 1991 auf Perigo Island, einer Insel vor der Ostküste Neufundlands. Vor drei Jahren kehrte Pierces Vater vom Fischfang nicht mehr nach Hause zurück. Nachdem auch die Küstenwache die Suche aufgegeben hatte, beschloss Pierce, mit dem Schnellboot seines Onkels die Suche allein fortzusetzen. Doch eine …

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Die eigentliche Geschichte spielt im Sommer 1991 auf Perigo Island, einer Insel vor der Ostküste Neufundlands. Vor drei Jahren kehrte Pierces Vater vom Fischfang nicht mehr nach Hause zurück. Nachdem auch die Küstenwache die Suche aufgegeben hatte, beschloss Pierce, mit dem Schnellboot seines Onkels die Suche allein fortzusetzen. Doch eine plötzliche Angst vor dem Meer und vielleicht auch die etwas ältere Anna Tessier hielten den damals 9-jährigen Pierce davon ab.
Jetzt, drei Jahre später, die Angst vor dem Meer ist Pierce geblieben, verschwindet Anna Tessier spurlos. Pierce trifft es besonders schlimm, denn seit damals hat er so etwas wie eine geheime Verbindung zu ihr. Sie war die einzige, mit der er über seine Ängste über das offene Meer gesprochen hat. Schnell ist ihm klar, dass er Anna suchen muss. Zusammen mit seinen zwei besten Freunden Thomas und Bennie und dessen Cousine will er in das Haus des geheimnisvollen Salomon einsteigen, da sie glauben, dass Anna dort festgehalten wird oder ihr dort gar Schlimmeres passiert ist.
Der alleinlebende 60-jährige Salomon wohnt erst seit 6 Monaten auf der Insel und machte sich schon mehrmals den Jungs gegenüber durch seine eigenbrötlerische und mysteriöse Art verdächtig.

Die Geschichte wird von dem Jungen Pierce erzählt. Sie handelt von einer einzigartigen Freundschaft und Verbundenheit. Erzählt, wie Pierce und seine Mutter den schweren Verlust verarbeiten und ist gleichzeitig ein wunderbarer Familienroman. Sogar Krimifans kommen auf ihre Kosten, wenn die Freunde auf der Suche nach Anna unterwegs sind. Das Ganze wird von einer eindrucksvollen Landschaft untermalt, man hört förmlich die Wellen im Hafen.
Ein Abenteuerroman, aber auch ein Coming-of-Age-Roman, warmherzig und spannend zugleich und mit einem überraschenden Ende. Ein Buch, das man mit einem wohligen Seufzer schließt.

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Medusa in Paradise

Autor: Laura Melina Berling

Verlag: Leykam

ISBN: 978-3-7011-8397-5

Preis: 25,00 €

Buchtipp von: Leo Dahl (Mai 2026)

Medusa in Paradise

'Alles auf Anfang, alles neu, alles besser. Was würdest du in der Welt ändern, wenn du die Wahl hättest? Viele würden sagen: „Natürlich das Patriarchat abschaffen!“ Doch wie einfach ist das wirklich, wenn man selbst in einem patriarchalen System aufgewachsen ist? Worauf muss man alles achten? Und was kommt stattdessen? Das Matriarchat? Nein, denn …

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'Alles auf Anfang, alles neu, alles besser. Was würdest du in der Welt ändern, wenn du die Wahl hättest? Viele würden sagen: „Natürlich das Patriarchat abschaffen!“ Doch wie einfach ist das wirklich, wenn man selbst in einem patriarchalen System aufgewachsen ist? Worauf muss man alles achten? Und was kommt stattdessen? Das Matriarchat? Nein, denn dann würde man ja das binäre Geschlechtersystem aufrechterhalten, was mittlerweile wirklich veraltet ist. Und überhaupt müssen wir zuerst mal nach Konsens fragen! Möchtest du das hier überhaupt?'
20 Frauen landen nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen, tropischen Insel. Keine Männer in Sicht. Oder…?
Cara erinnert sich nicht mehr an ihren Namen oder an ihr Leben vor dem Absturz. Anne möchte ihr helfen, denn sie ist Krankenschwester (nein, Moment, es heißt Krankenpfleger:in, oder?), aber Siri ist ganz sicher: Anne muss erst nach Konsens fragen!
Kurzerhand bekommt Cara einen neuen Namen, ist aber trotzdem noch so verwirrt wie vorher, denn anstatt sich zu organisieren, den Inhalt der gefundenen Koffer zu verteilen und Schlafplätze aufzubauen, verlieren sich alle immer wieder in Diskussionen.
Haben alle auch ihre Pronomen genannt bei der Vorstellungsrunde? Aber müssen sie das überhaupt, wenn so wie so alle Frauen sind? Sind denn überhaupt alle Frauen? Kann man vom Äußeren auf das Geschlecht schließen und was ist überhaupt eine Frau?
All das wächst Cara schnell über den Kopf, obwohl sie doch nur versucht alles richtig zu machen, und niemanden zu verletzen.
Das Essen wird langsam knapper, waschen würde Cara sich auch gerne mal wieder, und dann hören sie auf einmal Schreie von einem Mann aus dem Wald. (Oder einer Person, denn wir können nicht wissen, dass es ein Mann ist!)
Werden alle überleben und noch viel wichtiger: Werden sie wieder nach Hause kommen?
Ein unheimlich ulkiger Roman, den alle lesen sollten, die sich schonmal als Feminist:in bezeichnet haben. (Und alle anderen eigentlich auch.)

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Letzter Akt

Autor: Andreas Schäfer

Verlag: DuMont Buchverlag

ISBN: 978-3-8321-8183-3

Preis: 24,00 €

Buchtipp von: Rainer Francke (April 2026)

Letzter Akt

Die Schauspielerin Dora, um die 40, kommt ursprünglich aus Deutschland, lebt und arbeitet aber schon lange in England. Dort hat sie in einer bekannten Fernsehserie in einer Rolle als junge Deutsche nach Kriegsende in Großbritannien eine große Bekanntheit erreicht. So berühmt ist sie, dass sie ihr Gesicht oft hinter einer Sonnenbrille verstecken …

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Die Schauspielerin Dora, um die 40, kommt ursprünglich aus Deutschland, lebt und arbeitet aber schon lange in England. Dort hat sie in einer bekannten Fernsehserie in einer Rolle als junge Deutsche nach Kriegsende in Großbritannien eine große Bekanntheit erreicht. So berühmt ist sie, dass sie ihr Gesicht oft hinter einer Sonnenbrille verstecken muss – und gleichzeitig so frei, dass sie sich traut, in London im Theater zu spielen, und zwar in einer Strindberg-Inszenierung.
Bei der Premierenfeier in einer Bar trifft sie auf den Maler Victor. Sie ist von ihm beeindruckt: scheinbar kennt er sie nicht, hat nie von ihr gehört.
Sie beginnen eine Beziehung, die rasch tiefer wird. Sie ist gerne in seinem Cottage, doch stellt sie fest, dass er sie noch nie auf der Bühne gesehen hat und sie auch keines seiner Bilder kennt. Um noch vertrauter miteinander zu werden, beschließt sie, dass Victor sie malen soll. Und er kommt der Bitte nach. Doch als Dora das fertige Bild erstmals sieht, wird alles anders …
Ein leiser, langsam erzählter Roman um Liebe, Verdrängung und Schuld – berührend.

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Lieblingsleichen

Autor: Kester Schlenz + Jan Jepsen

Verlag: btb

ISBN: 978-3-442-77514-9

Preis: 17,00 €

Buchtipp von: Stefan Decken (April 2026)

Lieblingsleichen

Im Hamburger Miniatur-Wunderland geht ein Mörder um. Zwar sind die Leichen, die er dort deponiert, keine drei Zentimeter lang und aus Kunststoff. Aber sie kündigen grausame reale Morde an, die in Hamburg an identischen Tatorten Obdachlose treffen. Die echten Opfer sind stets versehen mit der Notiz "Lieblingsleiche" bzw. "In Hamburg sagt man …

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Im Hamburger Miniatur-Wunderland geht ein Mörder um. Zwar sind die Leichen, die er dort deponiert, keine drei Zentimeter lang und aus Kunststoff. Aber sie kündigen grausame reale Morde an, die in Hamburg an identischen Tatorten Obdachlose treffen. Die echten Opfer sind stets versehen mit der Notiz "Lieblingsleiche" bzw. "In Hamburg sagt man Tschüss". Die zynische Inszenierung geht sofort viral, sorgt für spektakuläre Bilder. Kommissar Knudsen sieht den Ernst der Lage. Die gesellschaftliche Problematik kennt er: Hamburg ist bundesweit die Stadt mit den meisten Obdachlosen. Und womöglich, so befürchtet Knudsen, treffen die unmenschlichen Killer sogar bei manchen auf klammheimliche Zustimmung.
Die Ermittlungen führen zu einer rechten Burschenschaft, die Migranten jagt. Die Tochter seines Freundes Oke, mit deutschen und venezolanischen Wurzeln, gerät ungewollt zwischen die Fronten...

Kester Schlenz und Jan Jepsen haben auch in ihrem 4. Krimi um den Altonaer LKA-Kommissar Thies Knudsen die richtige Mischung aus Spannung, Lokalkolorit und Gesellschaftskritik gefunden!
(Bd. 1 Der Bojenmann, Bd. 2 Der Schattenmann, Bd. 3 Schlick, Bd. 4 Lieblingsleichen)

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Moosland

Autor: Katrin Zipse

Verlag: DuMont Buchverlag

ISBN: 978-3-7558-0071-2

Preis: 24,00 €

Buchtipp von: Anne Simon (April 2026)

Moosland

„Landarbeiterinnen aus Deutschland gesucht". Dieser kurze Anzeigentext vom isländischen Bauernverband steht 1949 in norddeutschen Zeitungen. Der Grund ist ein akuter Männerüberschuss in den ländlichen Regionen der Insel, unter anderem verursacht durch den Wirtschaftsboom, der die Frauen zum Arbeiten und Studieren in die Städte zieht. Und weitere …

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„Landarbeiterinnen aus Deutschland gesucht". Dieser kurze Anzeigentext vom isländischen Bauernverband steht 1949 in norddeutschen Zeitungen. Der Grund ist ein akuter Männerüberschuss in den ländlichen Regionen der Insel, unter anderem verursacht durch den Wirtschaftsboom, der die Frauen zum Arbeiten und Studieren in die Städte zieht. Und weitere Frauen sind den amerikanischen und britischen Soldaten gefolgt, die die Insel bis zum Ende des Krieges besetzt hatten.
Die deutschen Frauen folgen dem Aufruf zu Hunderten, die meisten aus der puren Not heraus, viele von ihnen schwer traumatisiert. Auch Elsa ist eine von ihnen. Als sie nach einer langen Reise auf einem kleinen Hof an der isländischen Küste ankommt, ist es nicht die berauschende Weite des Landes, die ihr die Sprache verschlägt. Und auch das komplizierte Isländisch ist nicht ihr größtes Problem. Es ist der Krieg, der ihr die Worte raubt, das Trauma um den Tod ihrer Lieben. Elsa schweigt, spricht mit niemandem ein Wort.
Die Familie, die sie empfängt, ist ihr wohlgesonnen. Der Bauer und seine Frau sind ernst, aber wohlwollend. Sie erkennen Elsas Bereitschaft anzupacken und auch schwerer körperlicher Arbeit nicht aus dem Weg zu gehen. Die beiden Söhne und der Knecht schenken ihr Aufmerksamkeit, nehmen sie herzlich auf und ihre bloße Anwesenheit verändert die Dynamik der ganzen Familie. Trotzdem schweigt Elsa weiterhin, bleibt weitestgehend für sich. Selbst die Briefe einer deutschen Bekannten lässt sie unbeantwortet. Ihre Dämonen der Vergangenheit lassen sie nicht los.
Das Land, die Natur und das Spiel der Jahreszeiten sind es schließlich, die der jungen Frau einen Funken Hoffnung schenken. Und auch die Worte ihrer verstorbenen Freundin Sola mahnen sie, nicht aufzugeben: „Dass du mir das bloß nicht vergisst, (…) dass man tatsächlich immer wieder ankommen kann.“

Ein eindringlicher Roman, mit berauschenden Naturbeschreibungen, authentischen und liebevoll beschriebenen Charakteren und trotz all der Düsternis des Lebens immer einem Silberstreif am Horizont.

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Sie war es. Sie war es nicht.

Autor: Nicci Cloke

Verlag: Penguin

ISBN: 978-3-328-60473-0

Preis: 17,00 €

Buchtipp von: Sigrid Pommeranz (April 2026)

Sie war es. Sie war es nicht.

Vier einflussreiche Männer des exklusivsten Londoner Privatclub March House werden vergiftet. Die Kellnerin Katherine Cole wird beschuldigt, die vier mit einer Flasche vergifteten Brandy ermordet zu haben. Katie ist die einzige Verdächtige und ihre Lage verschlimmert sich mit ihrem Satz bei der Festnahme -"Sie haben es verdient!" . Spannend wird …

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Vier einflussreiche Männer des exklusivsten Londoner Privatclub March House werden vergiftet.
Die Kellnerin Katherine Cole wird beschuldigt, die vier mit einer Flasche vergifteten Brandy ermordet zu haben. Katie ist die einzige Verdächtige und ihre Lage verschlimmert sich mit ihrem Satz bei der Festnahme -"Sie haben es verdient!" .
Spannend wird es durch die Erzählweise, die Nicci Cloke gewählt hat. Während Katie selbst fast die ganze Zeit schweigt, lässt die Autorin fünf Männer aus Katies Leben erzählen:
Da ist Max, der Journalist, der auf eine supergute Story hofft, aus der vielleicht sogar ein Buch werden könnte. Da ist ihr Vater, für ihn ist sie immer noch die unschuldige Kit-Kat. Gabriel, der ewig in sie verknallte, teilt mit ihr eine ungesunde Verschwörungstheorie. Conrad, ihr Ex-Liebhaber, der wünscht ihr nie begegnet zu sein. Zuletzt noch ihr Anwalt, der alles versucht, damit sie in einem guten Licht erscheint.

Jede Person hat ihre eigene Wahrnehmung, erzählt von einer anderen Katie und wirft neue Fragen auf. Die Erzähler lassen die Leser wanken. War sie es oder war sie es nicht? Ist Katie eine abgebrühte Killerin oder ein Opfer der Umstände? Welcher Version soll man glauben oder will man glauben?
Ein psychologisch gut gemachter Thriller über Wahrnehmung und Manipulation und die Frage, wie gut wir einen Menschen überhaupt kennen.

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The Girls Ghostbusting Agency

Autor: Josie Silver

Verlag: Kyss bei Rowohlt

ISBN: 978-3-499-01855-8

Preis: 18,00 €

Buchtipp von: Leo Dahl (April 2026)

The Girls Ghostbusting Agency

Dating ist schwierig, wenn man Geister sehen kann. Das erfährt Melody auf die harte Tour. Sie gehört zur Familie Bittersweet und genau so wie ihre Mutter und auch ihre Oma kann sie Geister von Verstorbenen sehen und auch mit ihnen reden. Ihr Familiengeschäft hat sich darauf spezialisiert, die Nachrichten von Verstorbenen an ihre Hinterbliebenen zu …

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Dating ist schwierig, wenn man Geister sehen kann. Das erfährt Melody auf die harte Tour. Sie gehört zur Familie Bittersweet und genau so wie ihre Mutter und auch ihre Oma kann sie Geister von Verstorbenen sehen und auch mit ihnen reden. Ihr Familiengeschäft hat sich darauf spezialisiert, die Nachrichten von Verstorbenen an ihre Hinterbliebenen zu überbringen. Ob es nun ein letztes „Ich liebe dich“ ist oder einfach „Bitte stell die Mülltonne am Dienstag raus“, sie nehmen sich der Aufgabe an. Doch Melody hat den Wunsch nach etwas eigenem, sie möchte nicht mehr an ihre eigensinnige Mutter und Oma gebunden sein, sie möchte selbstständig werden.
So gründet Melody zusammen mit ihrer besten Freundin die Girls Ghostbusting Agency und prompt fällt ihr auch der erste Auftrag in den Schoß. Ein großes, altes Haus in dem es spuken soll, aber der Besitzer möchte es gerne verkaufen, also müssen die Geister verschwinden. Und wer ist da besser für den Job geeignet als jemand, der mit Geistern reden kann?
Der erste Haken an der Sache: Leo Dark, Melodys Ex-Freund. Auch er kann Geister sehen und übernimmt den gleichen Fall wie Melody. Leo ist jedoch ein großer Star, denn er tritt mit seinen Fähigkeiten im Fernsehen auf und hat seine eigene Show. Ziemlich lächerlich wie Melody findet, aber sie fragt ja niemand…
Doch obwohl Melody eigentlich gar nichts mehr mit Leo zu tun haben möchte, kommen die beiden sich nun wohl oder übel näher.
Melody hat einen Vorteil: die Geister mögen das ganze Medienspektakel so gar nicht. So versucht sie sich mit den drei Brüdern anzufreunden, die das Haus postmortem bewohnen, und einer von ihnen sieht tatsächlich ziemlich gut aus… Aber sie kann ja schließlich keinen Geist daten! Die Männer, mit denen ihre Mutter sie verkuppeln will, sind jedoch auch nicht wirklich besser.
Jetzt hat sie also zwei Probleme, die sich stetig überschneiden, was die ganze Situation natürlich nicht einfacher macht. Was muss sie tun, um ihren Fall zu lösen? Und viel wichtiger: Was muss sie tun, um auf ein vernünftiges Date mit einem gut aussehenden Typen zu gehen?

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Salto

Autor: Kurt Prödel

Verlag: Park X Ullstein

ISBN: 978-3-9881607-0-6

Preis: 22,00 €

Buchtipp von: Rainer Francke (März 2026)

Salto

Endlich Abi! Nach so vielen Jahren Quälerei! Und tatsächlich hat Marko es geschafft, er hat sogar das beste Abi seiner Stufe. Nur: das reicht nicht für das ersehnte Medizinstudium, er bekommt von einer Uni nach der Anderen Absagen. Was nun? Hilft die Lebensversicherung der verstorbenen Mutter? Und was soll aus der Beziehung mit seiner Freundin …

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Endlich Abi! Nach so vielen Jahren Quälerei! Und tatsächlich hat Marko es geschafft, er hat sogar das beste Abi seiner Stufe. Nur: das reicht nicht für das ersehnte Medizinstudium, er bekommt von einer Uni nach der Anderen Absagen. Was nun? Hilft die Lebensversicherung der verstorbenen Mutter?
Und was soll aus der Beziehung mit seiner Freundin Claire werden: Geht das mit den beiden zu Ende?
Junge Menschen und ihre Pläne: Und dann ist plötzlich alles anders. Claire hat gesundheitliche Probleme, die ihr das Studium in München unmöglich machen. Und Marko geht, weil es ja in Deutschland mit dem Studium nicht geklappt hat, nach Budapest. Trennung.
Doch in Ungarn läuft nichts wie geplant …
Der Roman „Salto“ von Kurt Prödel ist eine typische „Coming-of-Age“-Geschichte, ein Roman über das Erwachsenwerden. Eine Geschichte darüber, wenn eben nicht alles läuft wie geplant. Darüber, dass Körper streiken können.
Direkt, empathisch: absolut lesenswert (auch wenn man sich an die eigene Zeit nach dem Abi nur noch dunkel erinnert)

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