Unsere Empfehlungen

Sie war es. Sie war es nicht.

Autor: Nicci Cloke

Verlag: Penguin

ISBN: 978-3-328-60473-0

Preis: 17,00 €

Buchtipp von: Sigrid Pommeranz (April 2026)

Sie war es. Sie war es nicht.

Vier einflussreiche Männer des exklusivsten Londoner Privatclub March House werden vergiftet. Die Kellnerin Katherine Cole wird beschuldigt, die vier mit einer Flasche vergifteten Brandy ermordet zu haben. Katie ist die einzige Verdächtige und ihre Lage verschlimmert sich mit ihrem Satz bei der Festnahme -"Sie haben es verdient!" . Spannend wird …

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Vier einflussreiche Männer des exklusivsten Londoner Privatclub March House werden vergiftet.
Die Kellnerin Katherine Cole wird beschuldigt, die vier mit einer Flasche vergifteten Brandy ermordet zu haben. Katie ist die einzige Verdächtige und ihre Lage verschlimmert sich mit ihrem Satz bei der Festnahme -"Sie haben es verdient!" .
Spannend wird es durch die Erzählweise, die Nicci Cloke gewählt hat. Während Katie selbst fast die ganze Zeit schweigt, lässt die Autorin fünf Männer aus Katies Leben erzählen:
Da ist Max, der Journalist, der auf eine supergute Story hofft, aus der vielleicht sogar ein Buch werden könnte. Da ist ihr Vater, für ihn ist sie immer noch die unschuldige Kit-Kat. Gabriel, der ewig in sie verknallte, teilt mit ihr eine ungesunde Verschwörungstheorie. Conrad, ihr Ex-Liebhaber, der wünscht ihr nie begegnet zu sein. Zuletzt noch ihr Anwalt, der alles versucht, damit sie in einem guten Licht erscheint.

Jede Person hat ihre eigene Wahrnehmung, erzählt von einer anderen Katie und wirft neue Fragen auf. Die Erzähler lassen die Leser wanken. War sie es oder war sie es nicht? Ist Katie eine abgebrühte Killerin oder ein Opfer der Umstände? Welcher Version soll man glauben oder will man glauben?
Ein psychologisch gut gemachter Thriller über Wahrnehmung und Manipulation und die Frage, wie gut wir einen Menschen überhaupt kennen.

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The Girls Ghostbusting Agency

Autor: Josie Silver

Verlag: Kyss bei Rowohlt

ISBN: 978-3-499-01855-8

Preis: 18,00 €

Buchtipp von: Leo Dahl (April 2026)

The Girls Ghostbusting Agency

Dating ist schwierig, wenn man Geister sehen kann. Das erfährt Melody auf die harte Tour. Sie gehört zur Familie Bittersweet und genau so wie ihre Mutter und auch ihre Oma kann sie Geister von Verstorbenen sehen und auch mit ihnen reden. Ihr Familiengeschäft hat sich darauf spezialisiert, die Nachrichten von Verstorbenen an ihre Hinterbliebenen zu …

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Dating ist schwierig, wenn man Geister sehen kann. Das erfährt Melody auf die harte Tour. Sie gehört zur Familie Bittersweet und genau so wie ihre Mutter und auch ihre Oma kann sie Geister von Verstorbenen sehen und auch mit ihnen reden. Ihr Familiengeschäft hat sich darauf spezialisiert, die Nachrichten von Verstorbenen an ihre Hinterbliebenen zu überbringen. Ob es nun ein letztes „Ich liebe dich“ ist oder einfach „Bitte stell die Mülltonne am Dienstag raus“, sie nehmen sich der Aufgabe an. Doch Melody hat den Wunsch nach etwas eigenem, sie möchte nicht mehr an ihre eigensinnige Mutter und Oma gebunden sein, sie möchte selbstständig werden.
So gründet Melody zusammen mit ihrer besten Freundin die Girls Ghostbusting Agency und prompt fällt ihr auch der erste Auftrag in den Schoß. Ein großes, altes Haus in dem es spuken soll, aber der Besitzer möchte es gerne verkaufen, also müssen die Geister verschwinden. Und wer ist da besser für den Job geeignet als jemand, der mit Geistern reden kann?
Der erste Haken an der Sache: Leo Dark, Melodys Ex-Freund. Auch er kann Geister sehen und übernimmt den gleichen Fall wie Melody. Leo ist jedoch ein großer Star, denn er tritt mit seinen Fähigkeiten im Fernsehen auf und hat seine eigene Show. Ziemlich lächerlich wie Melody findet, aber sie fragt ja niemand…
Doch obwohl Melody eigentlich gar nichts mehr mit Leo zu tun haben möchte, kommen die beiden sich nun wohl oder übel näher.
Melody hat einen Vorteil: die Geister mögen das ganze Medienspektakel so gar nicht. So versucht sie sich mit den drei Brüdern anzufreunden, die das Haus postmortem bewohnen, und einer von ihnen sieht tatsächlich ziemlich gut aus… Aber sie kann ja schließlich keinen Geist daten! Die Männer, mit denen ihre Mutter sie verkuppeln will, sind jedoch auch nicht wirklich besser.
Jetzt hat sie also zwei Probleme, die sich stetig überschneiden, was die ganze Situation natürlich nicht einfacher macht. Was muss sie tun, um ihren Fall zu lösen? Und viel wichtiger: Was muss sie tun, um auf ein vernünftiges Date mit einem gut aussehenden Typen zu gehen?

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Salto

Autor: Kurt Prödel

Verlag: Park X Ullstein

ISBN: 978-3-9881607-0-6

Preis: 22,00 €

Buchtipp von: Rainer Francke (März 2026)

Salto

Endlich Abi! Nach so vielen Jahren Quälerei! Und tatsächlich hat Marko es geschafft, er hat sogar das beste Abi seiner Stufe. Nur: das reicht nicht für das ersehnte Medizinstudium, er bekommt von einer Uni nach der Anderen Absagen. Was nun? Hilft die Lebensversicherung der verstorbenen Mutter? Und was soll aus der Beziehung mit seiner Freundin …

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Endlich Abi! Nach so vielen Jahren Quälerei! Und tatsächlich hat Marko es geschafft, er hat sogar das beste Abi seiner Stufe. Nur: das reicht nicht für das ersehnte Medizinstudium, er bekommt von einer Uni nach der Anderen Absagen. Was nun? Hilft die Lebensversicherung der verstorbenen Mutter?
Und was soll aus der Beziehung mit seiner Freundin Claire werden: Geht das mit den beiden zu Ende?
Junge Menschen und ihre Pläne: Und dann ist plötzlich alles anders. Claire hat gesundheitliche Probleme, die ihr das Studium in München unmöglich machen. Und Marko geht, weil es ja in Deutschland mit dem Studium nicht geklappt hat, nach Budapest. Trennung.
Doch in Ungarn läuft nichts wie geplant …
Der Roman „Salto“ von Kurt Prödel ist eine typische „Coming-of-Age“-Geschichte, ein Roman über das Erwachsenwerden. Eine Geschichte darüber, wenn eben nicht alles läuft wie geplant. Darüber, dass Körper streiken können.
Direkt, empathisch: absolut lesenswert (auch wenn man sich an die eigene Zeit nach dem Abi nur noch dunkel erinnert)

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Zuflucht

Autor: Garry Disher

Verlag: Unionsverlag

ISBN: 978-3-293-00624-9

Preis: 24,00 €

Buchtipp von: Stefan Decken (März 2026)

Zuflucht

Australien, Südostküste. Hier lebt und arbeitet Grace. Mal einige Wochen in Adelaide, mal einige Tage in Brisbane, gerne auch in den kleineren Städtchen irgendwo im riesigen New South Wales. Grace ist Einbrecherin und Diebin. Ihre bevorzugte Beute: Luxusgüter. Antike Uhren, Schmuck, Porzellan, Gemälde, gerne auch Kreditkarten und Smartphones. …

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Australien, Südostküste. Hier lebt und arbeitet Grace. Mal einige Wochen in Adelaide, mal einige Tage in Brisbane, gerne auch in den kleineren Städtchen irgendwo im riesigen New South Wales. Grace ist Einbrecherin und Diebin. Ihre bevorzugte Beute: Luxusgüter. Antike Uhren, Schmuck, Porzellan, Gemälde, gerne auch Kreditkarten und Smartphones. Identitäten streift sie ab wie Perücken, falsche Papiere zückt sie ebenso schnell wie erfundene Vergangenheiten.
Was sie allerdings nie hatte, ist ein normales Leben. Sie ist einsam, immer wachsam und immer in Bewegung. Die Sehnsucht nach einem immerwährenden Zuhause wächst. Ein Job in einem Antiquitätenladen in den Adelaide Hills verspricht ihr erstmals einen Ort, der ihr dauerhaft Zuflucht gewährt kann. Grace freundet sich mit der schüchternen Eigentümerin Erin an. Es läuft gut für die beiden, doch Grace weiß, dass so einige ihrer alten Feinde auf der Suche nach ihr sind. Und auch Erin schleppt eine dunkle Vergangenheit mit sich herum...

"Zuflucht": Ein Kriminalroman, aber noch so viel mehr. Was dieses 'So viel mehr' ist, drückt Peter Korte von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung überaus treffend aus: "Dass Krimis noch immer die besten Sonden sind, um etwas über den Zustand einer Gesellschaft zu erfahren, ergibt sich bei Disher ganz von selbst, aus der Genauigkeit, mit der er Figuren und Milieus schildert."

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Die Jagd nach den magischen Münzen

Autor: Jessie Burton

Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3-551-55960-9

Preis: 15,00 €

Buchtipp von: Leo Dahl (März 2026)

Die Jagd nach den magischen Münzen

Mythen und Sagen werden oft von Generation zu Generation weiter gegeben. So auch die Sage um zwei Münzen, die magische Kräfte haben sollen, doch einst in der Themse verloren gegangen sind. Bo Delafort kennt diese Sage, wie alle anderen Flussleute. Sie lebt nahe der Themse, das Jahr ist 1918, und genau wie ihr Bruder Harry und viele andere …

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Mythen und Sagen werden oft von Generation zu Generation weiter gegeben. So auch die Sage um zwei Münzen, die magische Kräfte haben sollen, doch einst in der Themse verloren gegangen sind. Bo Delafort kennt diese Sage, wie alle anderen Flussleute. Sie lebt nahe der Themse, das Jahr ist 1918, und genau wie ihr Bruder Harry und viele andere verbringt sie ihre Tage am Ufer der Themse, um im Schlamm nach kleinen Schätzen zu suchen.
Eines Tages offenbart der Fluss ihr eine glänzende Münze – ein Schatz, wie sie ihn noch nie gesehen hat. Sofort weiß Bo, dass sie die Münze niemals verkaufen darf, so sehr ihrer Familie das Geld helfen würde. Denn als sie die Münze gefunden hat, sprach eine Stimme aus dem Fluss zu ihr. Die Themse erzählte ihr, dass Bo auserwählt ist und vertraute ihr die Münze an. Es brauchte kein Genie um zu erkennen, was sie da gefunden hatte.

Die Sage um diese Münzen war weit verbreitet, denn die Flussleute erzählten sich seit Jahrhunderten, dass sie die Macht hätten, jemanden von den Toten zurück zu holen. Bo hatte immer nur geglaubt, dass alles erfunden war, bis sie eine der Münzen aus dem Schlamm gezogen hat. Und dann trifft sie am gleichen Tag noch einen Jungen vom anderen Ufer! Billy River stellt sich ihr vor und sofort erkennt Bo, dass er besonders ist. Sie beschließen zusammen zu arbeiten, um die zweite Münze zu finden und schon bald merkt Bo, dass sie sehr wohl jeden Freund gebrauchen kann. Denn plötzlich ist dieser Mann hinter ihr her, der ihr die Münze abnehmen möchte. Doch das kann Bo nicht zulassen.

(für Kinder ab 10 Jahren)

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Wie ähnlich ist uns der Zackenbarsch, dieses äußerst hässliche Tier

Autor: Anita Augustin

Verlag: Leykam

ISBN: 978-3-7011-8269-5

Preis: 24,00 €

Buchtipp von: Anne Simon (März 2026)

Wie ähnlich ist uns der Zackenbarsch, dieses äußerst hässliche Tier

Was für ein Buch. Schon äußerlich macht es echt was her. Signalwirkung durch pinke Schrift auf rotem Grund. Rücken und Buchschnitt sind mit einem schicken Animalprint verziert - um genau zu sein, ist es das Muster des titelgebenden Zackenbarschs - und dann ist da ja auch noch der Inhalt - wie wir alle wissen, kommt es immer auf die inneren Werte …

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Was für ein Buch. Schon äußerlich macht es echt was her. Signalwirkung durch pinke Schrift auf rotem Grund. Rücken und Buchschnitt sind mit einem schicken Animalprint verziert - um genau zu sein, ist es das Muster des titelgebenden Zackenbarschs - und dann ist da ja auch noch der Inhalt - wie wir alle wissen, kommt es immer auf die inneren Werte an:
Und dieser Inhalt ist außergewöhnlich. Provokant, schrecklich, komisch, unterhaltsam, ein Pageturner, ein literarisches Experiment. Eine Mutter auf der Suche nach ihrer verschwundenen Tochter. Die Polizei ist ihr keine große Hilfe, ganz im Gegenteil. So sucht sie auf eigene Faust nach dem Mädchen. Doch sie muss Geduld mitbringen und darf nie die Hoffnung aufgeben. Viele Zeugenaussagen führen ins Leere, bis sie schließlich einen Hinweis erhält, der sich als ehrlich und hilfreich herausstellt. Und so führt sie die Suche schließlich zu einem Therapeuten, der pädophile Männer behandelt. Die Sache scheint klar, einer dieser Männer muss verantwortlich für das Verschwinden ihrer Tochter sein. Doch wieder muss die Frau geduldig sein, noch viele Jahre lang.

Durch Anita Augustins geschickten Aufbau, die Erzählperspektiven in einer Art Dreiecksgeschichte stetig wechseln zu lassen, wechseln auch die Sympathien zu den jeweiligen Charakteren immer wieder. Und so sorgt die Autorin dafür, dass die reinen Fakten fast nebensächlich werden, und die Sicherheit unserer Überzeugungen immer wieder ins Wanken gerät. Was ist Wahrheit, was Lüge? Was Traum, was Realität? Und wozu befähigen uns Liebe und die Macht der Hoffnung? Schwere Kost leicht erzählt, ohne Voyeurismus, ein spannender und gelungener Umgang mit einem absoluten Tabuthema.

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Das gute Leben

Autor: Nadine Schneider

Verlag: Fischer

ISBN: 978-3-10-397713-4

Preis: 25,00 €

Buchtipp von: Sigrid Pommeranz (März 2026)

Das gute Leben

Anni flieht Mitte der sechziger Jahre allein und schwanger aus Rumänien über Wien nach Deutschland. Zurück lässt sie ihre Mutter, die ihre Heimat auf keinem Fall verlassen will. Anni zieht ihr Kind allein auf, wie auch später ihre Enkeltochter Christina, weil Annis Tochter nach Amerika auswandert und Christina nicht mitnehmen will. Nach Annis Tod …

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Anni flieht Mitte der sechziger Jahre allein und schwanger aus Rumänien über Wien nach Deutschland. Zurück lässt sie ihre Mutter, die ihre Heimat auf keinem Fall verlassen will. Anni zieht ihr Kind allein auf, wie auch später ihre Enkeltochter Christina, weil Annis Tochter nach Amerika auswandert und Christina nicht mitnehmen will. Nach Annis Tod erbt Christina das Haus in Nürnberg. Im Haus ihrer Großmutter will Christina Abschied von ihr nehmen und beim Durchstöbern von Haus und Garten taucht sie tief in die Familiengeschichte ein. Die Erinnerungen kommen wieder. Die Erinnerungen an die Besuche im ärmlichen, schmutzigen Rumänien und sie erinnert sich an die Zeit als Anni beim Quelle-Versand Pakete verpackt hat, die ins Wirtschaftswunderland verschickt wurden. Allmählich versteht sie ihre Großmutter und erkennt, was sie ihr zu verdanken hat.

Anni hat in diesem Roman eine sehr starke Stimme. Eine große Rolle spielt ihre Herkunft, sie versucht sich jedoch anzupassen. Als sie bei Quelle oder wie sie oft sagt, bei Schickedanz arbeitet, macht sie sich klein, dabei steckt so viel Mut in ihr. In ihrem Leben durchlebt sie einige schwierigen Momente und muss weitgreifende Entscheidungen treffen. Annis Geschichte wechselt oft die Zeitebenen, dadurch kommt der Leser dieser außergewöhnlichen Figur langsam näher und versteht das manchmal nicht nachvollziehbare Handeln Annis. Ein großartiges Buch über vier Frauen in unterschiedlichen Zeiten.

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Vielleicht ist die Liebe so

Autor: Katja Früh

Verlag: Diogenes

ISBN: 978-3-257-07344-7

Preis: 25,00 €

Buchtipp von: Rainer Francke (Februar 2026)

Vielleicht ist die Liebe so

Anjas Mutter teilt ihrer Tochter eher beiläufig mit, dass sie ihr Leben am 18. Februar um 16 Uhr selbstbestimmt beenden möchte – ein Schock für Anja, denn einen echten Grund für diese Entscheidung scheint es nicht zu geben. Und konfliktfrei ist das Verhältnis der beiden sowieso nicht. Immer wieder greift die Mutter in Anjas Privatleben ein, die …

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Anjas Mutter teilt ihrer Tochter eher beiläufig mit, dass sie ihr Leben am 18. Februar um 16 Uhr selbstbestimmt beenden möchte – ein Schock für Anja, denn einen echten Grund für diese Entscheidung scheint es nicht zu geben.
Und konfliktfrei ist das Verhältnis der beiden sowieso nicht. Immer wieder greift die Mutter in Anjas Privatleben ein, die zugebenermaßen auch ein wenig unstet ist. Eigentlich ist sie Schauspielerin, arbeitet aber mittlerweile in einer Bar – ganz aufgeben will sie das Theater jedoch auch nicht.
Die Mutter ist eine Diva und erwartet ganz selbstverständlich die volle Aufmerksamkeit der Tochter – die kann ihr andererseits nichts recht machen. Und im Hintergrund steht stets der verstorbene Ehemann und Vater – einst erfolgreicher Regisseur, später aber abgestürzt mit Alkohol- und Frauenproblemen.
Wie soll Anja mit dem Vorhaben der Mutter umgehen? Ihre Freunde aus der Bar, ihr Therapeut, die alte Freundin der Mutter – alle fragt sie um Rat: aber die Antworten sind zu unterschiedlich. Und so findet Anja letztlich ihren eigenen Weg und nach all den Jahren der Fremdbestimmung zu sich selbst – und beantwortet auch die Frage: Was wird aus Mamas Hund …
Ein faszinierender, unterhaltender, teils witziger Roman um ein schwieriges Thema, um Selbst- und Fremdbestimmung, Freundschaften und Liebe …

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