Unsere Empfehlungen

All die Farben, all das Licht

Autor: Cora Wucherer

Verlag: Klett-Cotta

ISBN: 978-3-608-96704-3

Preis: 25,00 €

Buchtipp von: Rainer Francke (August)

All die Farben, all das Licht

Juna und Martha sind Schwestern, 17 bzw. 13 Jahre alt, und ihre Beziehung untereinander ist nicht unkompliziert. Klar, einerseits wegen des Altersunterschieds, andererseits steht Martha oft im Schatten der Älteren und möchte gerne eigenständig wahrgenommen werden. Junas größter Wunsch ist Künstlerin zu werden wie die von ihr bewunderte Lotte …

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Juna und Martha sind Schwestern, 17 bzw. 13 Jahre alt, und ihre Beziehung untereinander ist nicht unkompliziert. Klar, einerseits wegen des Altersunterschieds, andererseits steht Martha oft im Schatten der Älteren und möchte gerne eigenständig wahrgenommen werden.
Junas größter Wunsch ist Künstlerin zu werden wie die von ihr bewunderte Lotte Laserstein. Doch dieser Traum ist bedroht, als sie von der seltenen Augenkrankheit erfährt, die sie betroffen hat und zum Verlust des Sehvermögens führen kann.
In dieser Situation ergreift die 13-jährige eine unglaubliche Initiative und organisiert eine heimliche Reise der beiden Schwestern nach Malmö, wo die Künstlerin mit einer Ausstellung geehrt wird. Eine Roadnovel beginnt, und dass dabei viel, wenn nicht alles schiefgehen kann, ist eigentlich klar …
Und gleichzeitig verändert sich durch die Reise die Beziehung der Schwestern. Beide lernen mühsam, dass Pläne scheitern können und Wege ins Glück oft nicht gerade Autobahnen sind.
Ein berührender Debütroman über Geschwister, über Kunst, über Durchhaltevermögen – mit einer wirklich wunderbaren Covergestaltung!

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Tage am Fluss

Autor: Jochen Mariss

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

ISBN: 978-3-462-01367-2

Preis: 23,00 €

Buchtipp von: Stefan Decken (August 2026)

Tage am Fluss

Ein heißer Sommer irgendwo in Norddeutschland: Sara betreibt eine kleine Fähre, die ihr Dorf mit der nur wenige Kilometer entfernten Stadt verbindet. Sie lebt mit Hühnern, drei Schafen und ihrer Hündin auf einem abgelegenen Hof direkt am Fluss. Eines Tages taucht auf ihrer Fähre ein junger Mann mit einer Kopfverletzung auf. Leon wird von der …

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Ein heißer Sommer irgendwo in Norddeutschland: Sara betreibt eine kleine Fähre, die ihr Dorf mit der nur wenige Kilometer entfernten Stadt verbindet. Sie lebt mit Hühnern, drei Schafen und ihrer Hündin auf einem abgelegenen Hof direkt am Fluss.
Eines Tages taucht auf ihrer Fähre ein junger Mann mit einer Kopfverletzung auf. Leon wird von der Polizei gesucht, denn er hat an einer Waldbesetzung teilgenommen, die ein wenig außer Kontrolle geraten ist.
Sara stellt keine Fragen, verarztet ihn und versteckt ihn bei sich. Er darf bleiben, wenn er auf dem Hof hilft. Beim Scheren der Schafe, bei der Reparatur von Stall und Scheune, beim Sensen der Obstwiese. Während der gemeinsamen Arbeit kommen sie sich näher - die wortkarge Sara, der lebhafte, radikale Leon. Sie teilen die Liebe zur Natur und die Sorge um unseren Planeten. Eine geplante Brücke über den Fluss droht Saras Existenz zu vernichten. Ihr Protest führt zu Anfeindungen und Übergriffen aus dem Dorf. Und dann beenden heftige Regenfälle die wochenlange Dürre - der Fluss tritt über die Ufer ...
"Dieser Roman ist wie ein Fluss: mal sanft und liebevoll, mal wild und unberechenbar - aber immer mitreißend und bewegend." (Alina Bronsky)

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Was wir von ihr wissen

Autor: Rebecca Fallon

Verlag: mareverlag

ISBN: 978-3-86648-752-9

Preis: 25,00 €

Buchtipp von: Anne Simon (August 2026)

Was wir von ihr wissen

Als Susan stirbt sind ihre beiden Kinder Sebastian und Viola erst sieben Jahre alt. Sie wissen noch nicht viel über das Leben und ahnen kaum was es bedeutet, dass ihre Mutter nicht nur Mutter, sondern auch Schauspielerin war. Al, Susans Ehemann und Vater der Zwillinge, kommt dieser Umstand sehr gelegen. Schließlich hat er noch nie viel von Susans …

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Als Susan stirbt sind ihre beiden Kinder Sebastian und Viola erst sieben Jahre alt. Sie wissen noch nicht viel über das Leben und ahnen kaum was es bedeutet, dass ihre Mutter nicht nur Mutter, sondern auch Schauspielerin war. Al, Susans Ehemann und Vater der Zwillinge, kommt dieser Umstand sehr gelegen. Schließlich hat er noch nie viel von Susans Beruf gehalten, mit dem er immer in direkter Konkurrenz um ihre Aufmerksamkeit buhlen musste. Susan war nicht irgendeine Schauspielerin, sondern der Star einer bekannten Fernsehserie in Los Angeles und somit meist mit Dreharbeiten beschäftigt - nur am Wochenende bleibt Zeit für Mann und Kinder in New England.
Wenigstens im Nachhinein will Al seine Frau nun nicht mehr teilen müssen und beschließt, alle Hinweise auf ihre Karriere aus dem Leben der Kinder zu tilgen.
Doch Kinder werden älter und schließlich, als junge Erwachsene, beginnen Sebastian und Viola Nachforschungen zu betreiben und ihre eigenen Fragen zu stellen. Was bedeutet dieser neue Blickwinkel auf das Leben ihrer Mutter für ihre Leben und das Verfolgen ihrer eigenen Träume?

„Was wir von ihr wissen“ ist angesiedelt zwischen den 1980ern und den 2010er Jahren. Beim Lesen hatte ich allerdings oft eher 50er Jahre Kulissen vor Augen. Ob das nur am hübschen Cover (Elliot Erwins „California“) liegt oder daran, dass sich an den von uns zutiefst verinnerlichten traditionellen Rollenklischees bis heute nur wenig geändert hat? In jedem Fall wagt Rebecca Fallon in ihrem Romandebüt ein interessantes Gedankenexperiment und gibt uns so die Frage an die Hand, wer die Deutungshoheit über das Leben (einer Frau) hat. Wer bestimmt, welches die richtigen Entscheidungen sind und welche Entbehrungen angemessen?

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Freunde fürs Leben

Autor: Fredrick Backman

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-31586-4

Preis: 25,00 €

Buchtipp von: Sigrid Pommeranz (August 2026)

Freunde fürs Leben

Louise klettert mit einem Rucksack voller Farbsprühdosen und einem perfekten Plan durch das Toilettenfenster und gelangt so zur Kunstausstellung. Außerdem hat sie im Rucksack, wie immer, eine Postkarte dabei. Du fehlst. Bis Bald. Mom, steht darauf geschrieben. Auf der Vorderseite ist eine Abbildung des weltberühmten Gemäldes von C. Jat "Das vom …

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Louise klettert mit einem Rucksack voller Farbsprühdosen und einem perfekten Plan durch das Toilettenfenster und gelangt so zur Kunstausstellung. Außerdem hat sie im Rucksack, wie immer, eine Postkarte dabei. Du fehlst. Bis Bald. Mom, steht darauf geschrieben. Auf der Vorderseite ist eine Abbildung des weltberühmten Gemäldes von C. Jat "Das vom Meer" zu sehen. Die Karte war das Erste, was Louise jemals gestohlen hat. Jetzt steht sie hinter der Kordelabsperrung im Museum, vor dem Bild, dem Bild, das sie im wirklichen Leben einmal sehen wollte. Doch so perfekt ist ihr Plan nicht, denn kurz darauf muss sie schon vor den Wachleuten fliehen und trifft dabei auf den Maler selbst.

Was alle Erwachsenen für ein Bild vom Meer halten, ist in Wahrheit das Bild eines Anlegers. Er ragt von der einen Ecke in das Bild hinein und am hinteren Ende sitzen drei halbwüchsige Jungen. Louise macht sich auf die Suche nach der Geschichte des Malers und seinen drei Freunden auf dem Gemälde. Einer Geschichte, die 25 Jahre zurückliegt und von einer außergewöhnlichen Freundschaft erzählt und wie eine Freundschaft ein ganzes Leben verändern kann.

Fredrik Backman schafft es wieder, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Er haucht seinen Figuren auf seine einzigartige Weise Leben ein, die einen immer wieder überrascht. Eine feinfühlige, manchmal wehmütige, aber auch humorvolle Geschichte voller Emotionen. Er erzählt vom Offensichtlichen, um uns dann zu zeigen, dass alles ganz anders ist als wir dachten. Wir sollten nicht alles glauben, was wir nur mit den Augen wahrnehmen. Am Ende bleibt ein wohliges Gefühl zurück, dass man am Leben dieser Menschen teilhaben durfte.

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Honey

Autor: Imani Thompson

Verlag: Rowohlt

ISBN: 978-3-498-00789-8

Preis: 25,00 €

Buchtipp von: Leo Dahl (August 2026)

Honey

Yrsa schlägt sich mit ihrem Alltag rum - Doktorarbeit schreiben, rassistische Kommentare weglächeln, mit ihren Freund:innen ausgehen - als ihre Freundin Nina ihr beichtet, dass sie zurück zu ihrer Familie nach Polen ziehen wird, aber nicht weil sie Heimweh hat. Nina beichtet ihr eine Affäre mit ihrem Professor, der nicht nur ganz plötzlich nichts …

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Yrsa schlägt sich mit ihrem Alltag rum - Doktorarbeit schreiben, rassistische Kommentare weglächeln, mit ihren Freund:innen ausgehen - als ihre Freundin Nina ihr beichtet, dass sie zurück zu ihrer Familie nach Polen ziehen wird, aber nicht weil sie Heimweh hat. Nina beichtet ihr eine Affäre mit ihrem Professor, der nicht nur ganz plötzlich nichts mehr von Nina wissen will, sondern auch ihre Forschungsergebnisse gestohlen hat und diese jetzt in seinem neuen Buch veröffentlicht.
Wie Nina sich von einem Mann einfach so unterkriegen lässt, ist Yrsa schleierhaft. Sie packt die Situation am Schopf. Eine Biene lässt sich auf dem Hals seiner Limoflasche nieder und in einem unbemerkten Moment streckt Yrsa ihre Hand aus und schnipst die Biene in die Flasche. Ein tragischer Unfall nach außen und ein Haufen Genugtuung für Yrsa wird zu ihrem ersten Mord. Doch wie soll es nur bei einem bleiben, wenn die Männer sich alle so dumm anstellen und Yrsa auch noch perfekte Gelegenheiten liefern? Ein zweiter, ein dritter…? Aber wann hört man auf und vor allem wie?

Honey ist ein Campus-Thriller über Rasse und Klasse. Wie lange kann man seine Wut einfach runterschlucken und weiter machen? Gibt es einen Punkt, ab dem man Gewalt nur noch mit Gewalt kontern kann?
Imani Thompson schreibt über das Schwarzsein in einer sehr sehr weißen, elitären Gesellschaft und die Wut.

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Die Ozeanschwimmerin

Autor: Charlotte Tarnowski

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-30238-3

Preis: 24,00 €

Buchtipp von: Rainer Francke (Juli 2026)

Die Ozeanschwimmerin

„Ocean‘s Seven Challenge“ ist ein Wettbewerb, sieben Meerengen auf verschiedenen Kontinenten innerhalb eines Jahres zu durchschwimmen – ein fast wahnsinnig anmutendes Unterfangen, das erst wenigen Menschen gelungen ist. Und doch stellt sich Sophie dieser Herausforderung. Sie hat ihren Mann und ihren Sohn bei einem Bootsunglück in Schottland …

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„Ocean‘s Seven Challenge“ ist ein Wettbewerb, sieben Meerengen auf verschiedenen Kontinenten innerhalb eines Jahres zu durchschwimmen – ein fast wahnsinnig anmutendes Unterfangen, das erst wenigen Menschen gelungen ist.
Und doch stellt sich Sophie dieser Herausforderung. Sie hat ihren Mann und ihren Sohn bei einem Bootsunglück in Schottland verloren und findet nach diesem traumatischen Ereignis schwer zurück ins normale Leben.
Immer schon war sie leidenschaftliche Schwimmerin. Und so erhofft sie sich, ihren Schmerz, ihre inneren Kämpfe mit diesem Wettbewerb bezwingen zu können. Unterstützt von ihrem Chef, der sie für dieses Projekt freistellt und durch einen eigenen Social Media Kanal unterstützt, beginnt sie ihre Reise.
Was in der eiskalten und rauen Nordsee beginnt, setzt sich auf anderen Kontinenten fort. Eiskaltes Wasser, meterhohe Wellen, giftige Quallen, Haie, körperlich höchste Anforderungen, Lebensgefahr: Angst, Schmerz, Wut muss Sophie überwinden, um letztlich zu sich zurück zu finden.
Starkes Buch, starke Emotionen, die Leserinnen und Leser packen. Spannend, bewegend, Mut vermittelnd.

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Sunshine Man

Autor: Emma Stonex

Verlag: Fischer

ISBN: 978-3-7587-0040-8

Preis: 24,00 €

Buchtipp von: Stefan Decken (Juli 2026)

Sunshine Man

"Die Woche, in der ich einem Mann in den Kopf schoss, fing ganz normal an." So startet der Roman der englischen Schriftstellerin Emma Stonex, an dessen Beginn Birdie Keller die Nachricht erhält, auf die sie 18 Jahre gewartet hat: Der Mörder ihrer Schwester wird aus dem Gefängnis entlassen. Birdie verlässt ihr Zuhause und ihre Familie, um den Mann …

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"Die Woche, in der ich einem Mann in den Kopf schoss, fing ganz normal an."
So startet der Roman der englischen Schriftstellerin Emma Stonex, an dessen Beginn Birdie Keller die Nachricht erhält, auf die sie 18 Jahre gewartet hat: Der Mörder ihrer Schwester wird aus dem Gefängnis entlassen. Birdie verlässt ihr Zuhause und ihre Familie, um den Mann zu suchen, der für sie alles andere als ein Unbekannter ist. London, Cornwall, dann folgt sie ihm nach Devon, in .jene Landschaft ihrer Kindheit und Jugend, in der die Vergangenheit die Gegenwart niemals loslässt.
Aber es ist nicht nur Birdies Geschichte, die wir erzählt bekommen. Es ist auch die Geschichte von James Maguire, der die letzten 18 Jahre in verschiedenen Gefängnissen Englands verbracht hat, zwischen Gruppentherapien, Selbstzweifeln und dem Warten auf das Ende seiner Haft. James hat den Mord nie gestanden, sondern immer seine Unschuld beteuert. Zurück in Freiheit begibt er sich auf die Suche nach tief vergrabenen Erinnerungen - verfolgt von einer Frau, die auf Rache sinnt.

"Sunshine Man": ein tief berührender Roman (kein Krimi!) über Chancenlosigkeit, Schwestern - und Brüderschaft und über den verzweifelten Versuch, dem eigenen Schicksal zu entkommen.

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Weil sie lügt

Autor: Caroline Seibt

Verlag: Droener

ISBN: 978-3-426-56700-5

Preis: 16,99 €

Buchtipp von: Anne Simon (Juli 2026)

Weil sie lügt

Anna trägt viel zu viel Last auf ihren Schultern, immer muss sie stark sein. Für ihren kleinen Bruder, der sonst niemanden mehr hat. Für ihre Mutter, die selbst zu schwach ist. Für ihre Schwester, tot oder lebendig. Und für ihren Vater, denn er hat es nicht getan. Seit Juli verschwunden ist, gleicht das Leben ihrer Familie einem einzigen großen …

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Anna trägt viel zu viel Last auf ihren Schultern, immer muss sie stark sein. Für ihren kleinen Bruder, der sonst niemanden mehr hat. Für ihre Mutter, die selbst zu schwach ist. Für ihre Schwester, tot oder lebendig. Und für ihren Vater, denn er hat es nicht getan.
Seit Juli verschwunden ist, gleicht das Leben ihrer Familie einem einzigen großen Albtraum. Die Polizei ist sicher, dass die junge Frau tot und ihr Vater dafür verantwortlich ist. Erst recht seit im Keller der Wohnung Überreste einer Leiche gefunden wurden. Anna ist fest entschlossen, den Behörden und allen anderen das Gegenteil zu beweisen. Auf ihrer verbissenen Suche nach der Wahrheit verliert sie Stück für Stück den Blick dafür, was richtig und was falsch ist.
Die Polizei sieht in Annas verzweifelten Bemühungen nur den Versuch, der Wahrheit nicht ins Auge sehen zu müssen. Nur die Hauptermittlerin Katharina Engels hegt ebenfalls leichte Zweifel an der scheinbar offensichtlichen Schuld des Vaters. Doch als es in Annas Umfeld zu einem weiteren Verbrechen kommt und Menschen verschwinden, gerät Annas Familie unweigerlich noch stärker in den Fokus der Ermittlungen als zuvor.

Caroline Seibt, Preisträgerin des renommierten Glauser Krimipreises (für das beste Debüt), schafft es Spannung geschickt aufzubauen und mithilfe diverser Wendungen und Überraschungen bis zum letzten Kapitel aufrecht zu halten. Vor allem Seibts Spiel mit der Glaubwürdigkeit ihrer Charaktere überzeugt. Man munkelt, dass „Weil sie lügt“ der Auftakt zu einer Reihe werden könnte. Wir würden uns freuen.

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