Unsere Empfehlungen
Bei den Wölfen
Autor: Sarah Hall
Verlag: Knaus
ISBN: 978-3-8135-0679-2
Preis: 19,99 €
Buchtipp von: Anne Simon (Februar 2017)
Zehn Jahre ist es her, dass Rachel Caine ihre Heimat England hinter sich gelassen hat, um im Chief-Joseph-Reservat in Idaho als Wolfsexpertin zu arbeiten. Hier lebt sie in relativer Abgeschiedenheit von der Zivilisation, nur in Kontakt mit ihren wenigen Arbeitskollegen. Ganz auf die Natur und die Wölfe fokussiert, denen sie sich meist deutlich …
WeiterlesenZehn Jahre ist es her, dass Rachel Caine ihre Heimat England hinter sich gelassen hat, um im Chief-Joseph-Reservat in Idaho als Wolfsexpertin zu arbeiten. Hier lebt sie in relativer Abgeschiedenheit von der Zivilisation, nur in Kontakt mit ihren wenigen Arbeitskollegen. Ganz auf die Natur und die Wölfe fokussiert, denen sie sich meist deutlich verbundener fühlt als ihrer eigenen Spezies, hat sie sich in diesem Leben gut eingerichtet. Familiäre und sonstige soziale Konflikte hat sie hinter sich gelassen oder versucht sie so gut es geht zu umgehen.
Aber, wie so oft, holt ihre Vergangenheit sie auch in dieser selbstgewählten Einsamkeit irgendwann ein. Ein exzentrischer Engländer macht Rachel ein spannendes Jobangebot, für das sie in ihre Heimat zurückkehren müsste. Nach langem Überlegen will sie die Teilnahme an dem Projekt ablehnen. Die Idee scheint ihr zu ungeeignet und die potentielle Arbeitsstelle zu nah an ihrer Familie, der sie einst den Rücken kehrte.
Zwei einschneidende Ereignisse bewegen Rachel aber schließlich doch dazu, das Angebot anzunehmen: Eine einzige Nacht mit einem Arbeitskollegen hat mehr Nachwirkungen als Rachel lieb ist. Und als kurz darauf ihre Mutter stirbt, gibt es einen Grund weniger, sich von England fernzuhalten. Zurück in der alten Welt stellt sie schließlich fest, dass eine Auseinandersetzung mit ihrem früheren Leben und die Arbeit an diesem speziellen Projekt ihr gut tun. Nach anfänglichen Konflikten mit dem exzentrischen Lord und ihren neuen Kollegen kommt sie hier endlich zur Ruhe und scheint sich sogar mit ihrem Bruder zu versöhnen.
Bis ein unvorhersehbares Ereignis und dessen Folgen das Projekt und auch ihr neues Leben bedrohen.
Sarah Hall versteht es meisterlich, durch eine eigentlich recht karge aber nuancierte Sprache sowohl die unprätentiöse Art ihrer Protagonistin als auch die raue und zugleich zerbrechliche Schönheit der Natur widerzuspiegeln. Rachel gleicht in ihrer Art, die Menschen zu lesen, oft den Wölfen, um die sie sich so leidenschaftlich kümmert.
Ein beeindruckender Roman über Mensch und Natur, Politik und eine starke Frau, die zu sich selbst finden muss.
Nora Webster
Autor: Colm Tóibín
Verlag: Hanser
ISBN: 978-3-446-25063-5
Preis: 26,00 €
Buchtipp von: Sigrid Pommeranz (Februar 2017)
Nora Websters Mann Maurice war sehr beliebt in der irischen Kleinstadt. Für Nora war er die Liebe ihres Lebens, ihr Mittelpunkt und ihr Halt. Als er nach langer schwerer Krankheit stirbt ist sie wie gelähmt. Nach schier endlosen Wochen lässt der Strom der kondolierenden Nachbarn und Bekannten endlich nach und für Nora beginnt die Umgewöhnungszeit. …
WeiterlesenNora Websters Mann Maurice war sehr beliebt in der irischen Kleinstadt. Für Nora war er die Liebe ihres Lebens, ihr Mittelpunkt und ihr Halt. Als er nach langer schwerer Krankheit stirbt ist sie wie gelähmt. Nach schier endlosen Wochen lässt der Strom der kondolierenden Nachbarn und Bekannten endlich nach und für Nora beginnt die Umgewöhnungszeit. Langsam muss sich die Witwe der neuen Situation stellen. Einfach ist es nicht im ländlichen, katholischen Irland der 60er Jahre. Doch ihrer vier Kinder zuliebe kehrt sie schrittweise ins Leben zurück. Beide Töchter Noras wohnen nicht mehr im Elternhaus und kommen gut zurecht. Anders verhält es sich mit ihren Söhnen Conor und Donal, hier ist Noras ganze Kraft, sind ihr Mitgefühl und Geschick gefordert, denn für beide ist der Verlust des Vaters nur schwer zu tragen. Dennoch findet eine Art Entfremdung zwischen ihr und den Söhnen statt.
Mit Nora Webster hat Colm Tóibín eine starke Frau geschaffen, die am Rande politischer Unruhen in Irland lernt ihr Leben zu bestimmen. Mit Empathie für Nora lässt er sie einen neuen Weg einschlagen. Sie lässt sich die Haare färben, entdeckt ihre Liebe zur klassischen Musik und nimmt Gesangstunden, fast wirkt sie schon ein wenig rebellisch. Aus der einfachen Nora Webster wird eine selbstsichere Frau, die, um sich selbst zu finden, auch schon mal die Belange ihrer Kinder übergeht, dann aber auch wieder rigoros für sie eintritt. Eine Geschichte, die mich gleich fesselte und deren Entwicklung ich mit Spannung verfolgte.
Weniger anzeigenDie Geschichte der Baltimores
Autor: Joel Dicker
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-05764-6
Preis: 24,00 €
Buchtipp von: Rainer Francke (Januar 2017)
Es gibt zwei Zweige der Goldman-Familie, deren Geschichte Marcus Goldman in „Die Geschichte der Baltimores“ erzählt: die einen, zu denen Marcus selber zählt, sind eine Mittelstandfamilie aus Montclair bei New Jersey; die anderen wohnen in Baltimore. Und diese sind alles, was Marcus auch gerne wäre: angesehen, erfolgreich, wohlhabend, sozial. Und …
WeiterlesenEs gibt zwei Zweige der Goldman-Familie, deren Geschichte Marcus Goldman in „Die Geschichte der Baltimores“ erzählt: die einen, zu denen Marcus selber zählt, sind eine Mittelstandfamilie aus Montclair bei New Jersey; die anderen wohnen in Baltimore. Und diese sind alles, was Marcus auch gerne wäre: angesehen, erfolgreich, wohlhabend, sozial. Und dabei in Marcus‘ Augen völlig natürlich geblieben.
Die Sommerferien über darf er die Baltimores immer besuchen, seinen hochbegabten Cousin Hillel und seinen Adoptivbruder Woodrow, den die Familie aus ärmlichen Verhältnissen zu sich genommen hat und vor dem jetzt eine strahlende Zukunft als Sportler liegt. Die beiden sind seine besten Freunde, und als Trio sind sie jeden Sommer unschlagbar.
Schwierig wird es, als sich die drei gleichzeitig in Alexandra verlieben. Die Freundschaft bekommt Risse, ohne jedoch zu zerbrechen. Das passiert erst durch die „Katastrophe“, die Marcus acht Jahre nach den eigentlichen Ereignissen beginnt aufzuschreiben – und durch die die Goldmans aus Baltimore zerbrechen …
Toll, wie Joel Dicker in dieser Familiengeschichte die Kreise um den Kern der Geschichte – und der „Katastrophe“ - immer enger zieht, den Leser immer näher kommen lässt, die Auflösung jedoch weit hinausschiebt, bis ins temporeiche, überraschende Finale!
Und tschüs (Nicht weggeschmissene Briefe III)
Autor: Harry Rowohlt
Verlag: Kein & Aber
ISBN: 978-3-0369-5739-5
Preis: 20,00 €
Buchtipp von: Stefan Decken (Januar 2017)
"Und tschüs" ist kein Roman. Keine Autobiografie. Noch nicht mal ein Band mit Kurzgeschichten. "Und tschüs" ist eine Sammlung von Briefen. Was ist denn da so spannend und lesenswert dran? werden Sie vielleicht fragen. Ganz einfach: Briefe von Harry Rowohlt sind (leider müssen wir inzwischen sagen: waren) IMMER lesenswert und äußerst unterhaltsam! …
Weiterlesen"Und tschüs" ist kein Roman. Keine Autobiografie. Noch nicht mal ein Band mit Kurzgeschichten. "Und tschüs" ist eine Sammlung von Briefen. Was ist denn da so spannend und lesenswert dran? werden Sie vielleicht fragen. Ganz einfach: Briefe von Harry Rowohlt sind (leider müssen wir inzwischen sagen: waren) IMMER lesenswert und äußerst unterhaltsam!
Nach den ersten beiden Bänden der nicht weggeschmissenen Briefe "Der Kampf geht weiter" (2005) und "Gottes Segen und Rot Front" (2009) steht nun der letzte, posthum erschienene und von Anna Mikula herausgegebene Band in den Regalen. Er enthält Briefe aus den Jahren 2010 bis 2014, adressiert an Autoren, Verleger, Buchhändler, Autogrammjäger, Politiker, Freunde... Harry Rowohlt - Autor, Übersetzer, Vortragskünstler - war stets ein sehr geradliniger Mensch. Wenn ihm etwas nicht in den Kram passte, tat er das in seinen Briefen kund, mal witzig, mal tadelnd, mal schmähend, aber stets höchst eloquent. Und da spielte es keine Rolle, ob der Adressat ein unbekannter nörgelnder Bittsteller oder der Bundespräsident war.
Das Schlußwort hat die Herausgeberin Anna Mikula: " Ich finde die (meisten) Briefe von Harry Rowohlt toll und einzigartig, nicht nur weil sie komisch und originell und im Stil immer elegant sind, sondern auch, weil sie beweisen, dass im Twitter-Zeitalter noch Nuancen möglich sind. Und weil sie für eine unbedingte, hellwache Zeitgenossenschaft stehen, die ihresgleichen sucht."
Weniger anzeigenAls wir Waisen waren
Autor: Kazuo Ishiguro
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-42155-4
Preis: 9,99 €
Buchtipp von: Anne Simon (Januar 2017)
England in den 1930er Jahren. Christopher Banks hat sich seinen sehnlichsten Wunsch aus Kindertagen erfüllt. Einige erfolgreich abgeschlossene Fälle haben ihm in Londons höheren Kreisen einen ausgezeichneten Ruf als Meisterdetektiv eingebracht. Es gibt nur einen Fall, den er bisher nicht lösen konnte: Das Verschwinden seiner Eltern vor vielen …
WeiterlesenEngland in den 1930er Jahren. Christopher Banks hat sich seinen sehnlichsten Wunsch aus Kindertagen erfüllt. Einige erfolgreich abgeschlossene Fälle haben ihm in Londons höheren Kreisen einen ausgezeichneten Ruf als Meisterdetektiv eingebracht. Es gibt nur einen Fall, den er bisher nicht lösen konnte: Das Verschwinden seiner Eltern vor vielen Jahren, in Shanghai, als Christopher noch ein Junge war.
Damals lebte die Familie im International Settlement in Shanghai, wo Christophers Vater bei einem großen Unternehmen angestellt war. Beide Eltern hatten sich als entschiedene Gegner des Opiumhandels mächtige Feinde gemacht. Unternehmungen zur Klärung ihres Verschwindens verliefen schon bald im Sande.
Christopher musste, plötzlich zur Waise geworden, allein nach England, in die ihm unbekannte Heimat seiner Eltern, zurückkehren.
Auch heute, viele Jahre später und tausende Kilometer von dort entfernt, verfolgen ihn die Erinnerungen der Kindheit und quälen ihn Fragen nach den Gründen für jene Geschehnisse von damals.
Schließlich begibt er sich zurück nach Shanghai, um seine Eltern zu finden. Es sind die dreißiger Jahre, in Shanghai tobt der Chinesisch-Japanische Krieg. So führen ihn seine Ermittlungen nicht nur quer durch alle Schichten der Gesellschaft, sondern auch mitten ins Kriegsgeschehen und konfrontieren ihn direkt mit den Erinnerungen seiner Kindheit. Als er schließlich einer wichtigen Person von damals begegnet, scheint sich der Nebel der Vergangenheit langsam zu lichten und Christopher Banks der Lösung seines größten Falls immer näher zu kommen.
Das Marillenmädchen
Autor: Beate Teresa Hanika
Verlag: BTB
ISBN: 978-3-442-75705-3
Preis: 19,99 €
Buchtipp von: Sigrid Pommeranz (Januar 2017)
Erinnerungen können manchmal auch sehr schmerzhaft sein! Sie hinterlassen Wunden, welche die Zeit nicht immer schließen kann. Als alte Frau erinnert sich Elisabetta wieder an ihre Kindheit und an ihr Leben als Jüdin im Zweiten Weltkrieg. Schon vor Elisabettas Geburt pflanzte ihr Vater den Marillenbaum in den heimischen Garten. Heute geht …
WeiterlesenErinnerungen können manchmal auch sehr schmerzhaft sein! Sie hinterlassen Wunden, welche die Zeit nicht immer schließen kann. Als alte Frau erinnert sich Elisabetta wieder an ihre Kindheit und an ihr Leben als Jüdin im Zweiten Weltkrieg.
Schon vor Elisabettas Geburt pflanzte ihr Vater den Marillenbaum in den heimischen Garten. Heute geht Elisabetta zu ihrem Baum, wenn sie nachts nicht schlafen kann. Ihm kann sie alles erzählen, dann tauchen auch die Geister ihrer Geschwister Rachel und Judith auf. Während Judith die sanftere der Geschwister ist, wird Elisabetta von der älteren und ernsthafteren Rachel meist zurechtgewiesen und getadelt. Auch heute wieder, weil sie die junge deutsche Tänzerin Pola in ihrem Haus duldet. Alte Wunden reißen wieder auf, da Elisabetta und auch Pola ihre Erinnerungen und Erlebnisse noch nicht verarbeiten konnten.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Marillenbaum. Jahrelang hat Elisabetta von seinen Früchten Marmelade gekocht, ein Ritual, das ihr Halt und Trost gab. Mit jedem Öffnen eines Glases erzählt sie ein Stück aus ihrem Leben. Wenn der Finger in die bittersüße Marmelade eintaucht, kommen auch die Erinnerungen mit voller Wucht wieder an die Oberfläche. Dann erzählt Elisabetta von ihrer großen Liebe, aber auch, wie sie als Jüdin den Krieg erlebt hat. "Das Marillenmädchen" ist ein leises Buch, eine Geschichte die man vielleicht zweimal lesen muss, um wirklich alles zu verstehen und in seiner vollen Tragweite zu erfassen.
Weniger anzeigenThe Chemist - Die Spezialistin
Autor: Stephenie Meyer
Verlag: Scherz
ISBN: 978-3-651-02550-9
Preis: 22,99 €
Buchtipp von: Jenny Jacobs (Januar 2017)
Ursprünglich war sie Juliana, dann hieß sie Casey und nun lautet ihr Name Alex. Einst war Alex eine Spezialistin auf ihrem Gebiet – sie konnte jeden Befragten mit Hilfe von Chemikalien zum Reden bringen. Sie hat bei einer Abteilung der amerikanischen Regierung gearbeitet, die so geheim war, dass sie noch nicht mal einen Namen hatte. Seit Jahren …
WeiterlesenUrsprünglich war sie Juliana, dann hieß sie Casey und nun lautet ihr Name Alex.
Einst war Alex eine Spezialistin auf ihrem Gebiet – sie konnte jeden Befragten mit Hilfe von Chemikalien zum Reden bringen. Sie hat bei einer Abteilung der amerikanischen Regierung gearbeitet, die so geheim war, dass sie noch nicht mal einen Namen hatte.
Seit Jahren ist Alex auf der Flucht, denn sie weiß zu viel. Doch plötzlich spürt ihr einstiger Vorgesetzter sie auf und unterbreitet ihr ein Angebot, welches Alex sich nicht entgehen lassen kann: Wenn sie ein letztes Mal einen Verdächtigen für die Regierung befragt, wird man die Jagd nach ihr einstellen und sie kann endlich ein sorgenfreies Leben führen.
Von dieser Nachricht aus dem Versteck gelockt, begibt sich Alex auf die Suche nach der Zielperson und beginnt ihr Verhör.
Allerdings läuft es anders als geplant und schon bald befindet Alex sich wieder in Gefahr. Diesmal mit einem Menschen an ihrer Seite, der von einem Befragten zu der Person wurde, für den sie ihr Leben lassen würde…
Bereits vor zehn Jahren veröffentlichte Stephenie Meyer den ersten Teil der Biss-Reihe – zum Glück hat sie ihren packenden Schreibstil nicht verloren. Fesselnd führt Meyer den Leser durch die Geschichte der Chemieexpertin Alex und überzeugt mit einer guten Kombination aus Thriller und Liebesgeschichte.
Stephenie-Meyer-Fans werden mit „The Chemist – Die Spezialistin“ nicht enttäuscht!
Asphaltseele
Autor: Gregor Weber
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-27020-6
Preis: 14,99 €
Buchtipp von: Rainer Francke (Dezember 2016)
Ruben Rubeck ist Großstadtbulle in Frankfurt, 47 Jahre alt, sieht aus wie 57 und fühlt sich manchmal wie 87. Ein einsamer Wolf, desillusioniert, Privatleben kaputt oder nicht vorhanden. Vor der Polizei war er bei der Bundeswehr, inklusive Auslandseinsätzen im Kosovo. Diese Zeit holt ihn ein, als er eines Nachts in eine Schießerei im Frankfurter …
WeiterlesenRuben Rubeck ist Großstadtbulle in Frankfurt, 47 Jahre alt, sieht aus wie 57 und fühlt sich manchmal wie 87. Ein einsamer Wolf, desillusioniert, Privatleben kaputt oder nicht vorhanden. Vor der Polizei war er bei der Bundeswehr, inklusive Auslandseinsätzen im Kosovo.
Diese Zeit holt ihn ein, als er eines Nachts in eine Schießerei im Frankfurter Bahnhofsviertel gerät. Ein Toter und ein Schwerverletzter sind die Bilanz, und wie Rubeck feststellen muss , war der Tote der Bodyguard eines kosovarischen Mafioso. Diese Leute kennt Rubeck nur zu gut und weiß, dass er selber handeln muss, um nicht unter die Räder zu kommen.
Aber wem kann er bei seinen abenteuerlichen Ermittlungen trauen? Reicht der Arm der Mafia bis in LKA?
Gregor Weber ist der Autor dieses Action-Krimis, und der Mann hat ein bewegtes Leben. Bekannt als Schauspieler z. B. aus dem früheren Saarbrücker Tatort, hat er auch eine Kochlehre beim Spitzenkoch Kolja Kleeberg in Berlin hinter sich und war auch Presseoffizier bei der Bundeswehr. In diesem temporeichen Roman mit einem „hard boiled“-Helden zeigt er, dass er auch dieses Metier beherrscht …